Shop · KI-Einführung: verstehen und sicher nutzen
EduAssets Kurs

KI-Einführung: verstehen und sicher nutzen

Von Grund auf: Was ein Sprachmodell ist, wie du gute Prompts schreibst und wo die Grenzen liegen — mit einer echten, begrenzten KI-Demo im Browser und einer kurzen Abschlussprüfung. Kein Vorwissen nötig.

29,00 €
Der Kauf ist bald verfügbar.
Kurs-Vorschau öffnen

Kostenlose Vorschau

Gratis-Häppchen

So sieht der Kurs von innen aus: nicht bloß Video, sondern Erklärung, echter Simulator und Übung. Klick dich durch die Materialien — vollständig kostenlos.

Beispiel-Lektion: Was ist eigentlich KI?
Lernziel dieser Einheit: Du kannst in eigenen Worten erklären, was ein Sprachmodell (LLM) ist, wie es Text erzeugt und wo seine Stärken und Grenzen liegen.

Was heißt eigentlich „KI"?

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Sammelbegriff für Programme, die Aufgaben lösen, für die man früher menschliches Denken brauchte — zum Beispiel Sprache verstehen, Bilder erkennen oder Vorschläge machen. KI ist dabei kein Lebewesen und „denkt" nicht wie ein Mensch. Sie rechnet mit Wahrscheinlichkeiten auf Basis von sehr vielen Beispielen.

Das Sprachmodell (LLM)

Der Typ KI, den du im Alltag am häufigsten triffst, ist das große Sprachmodell, kurz LLM (englisch Large Language Model). Bekannte Beispiele sind ChatGPT, Gemini oder Claude. Ein LLM wurde mit riesigen Mengen Text trainiert — Bücher, Webseiten, Foren. Dabei hat es keine Fakten „auswendig gelernt", sondern Muster der Sprache: welches Wort typischerweise auf welches folgt.

Wie ein LLM Text erzeugt

Ein LLM arbeitet erstaunlich einfach im Kern: Es sagt immer wieder das nächste Wort (genauer: das nächste Sprach-Bruchstück, „Token") voraus. Aus deiner Eingabe berechnet es, welches Wort am wahrscheinlichsten weitergeht, hängt es an, und wiederholt das Wort für Wort — bis eine ganze Antwort entsteht.

  • Eingabe (Prompt): „Die Hauptstadt von Frankreich ist"
  • Das Modell rechnet: sehr wahrscheinlich folgt „Paris"
  • Ausgabe: „Paris."

Weil das Modell mit Wahrscheinlichkeiten arbeitet, klingt seine Antwort meist flüssig und passend. Das ist die große Stärke — aber auch die Wurzel der Schwächen.

Was ein LLM gut kann — und was nicht

  • Gut: Texte formulieren, umformulieren, zusammenfassen, übersetzen, erklären, Ideen sammeln, Entwürfe schreiben, Code-Bausteine vorschlagen.
  • Schlecht bis unzuverlässig: exakt rechnen, aktuelle Ereignisse kennen (das Training hat einen Stichtag), sichere Fakten garantieren, eigene Erlebnisse haben. Ein LLM kann überzeugend klingen und trotzdem falsch liegen.

Merke dir dieses Bild: Ein LLM ist ein extrem belesener, sehr schneller Text-Vervollständiger — kein Lexikon und kein Taschenrechner. Genau deshalb kommt es darauf an, wie du fragst. Das üben wir als Nächstes.

Probier die KI-Demo aus
Teste dein Wissen

1. Wofür steht die Abkürzung „LLM"?

2. Worauf beruht die Antwort eines Sprachmodells?

3. Was gehört zu einem guten Prompt?

Tipp: Im vollständigen Kurs übst du an einer echten KI-Demo und schließt mit einer kurzen Prüfung ab.

Gefällt dir die Vorschau? Der vollständige Kurs enthält alle Lektionen, Übungen und die Abschluss-Prüfung.